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Georg Karl Golser
Bass-Bariton

Presse

www.SUEDKURIER.de/sk-plus, 16.10.2014

Schwarzwald-Baar-Kreis Stimmgewalt und Feinsinn Schwarzwald-Baar-Kreis -  Heike Hastedt, der Projektchor VS und die Württembergische Philharmonie Reutlingen beeindrucken mit Mendelssohns "Elias"

Bild: Gunter Faigle
Die Protagonisten des "Elias" ernten im Franziskaner starken Beifall: der Bassbariton Georg Karl Golser (vorne von links), die Sopranistin Susanne Bernhard, die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu,die Dirigentin Heike Hastedt und der Tenor Tilmann Unger. 
Das Oratorium "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy fordert von Chor, Gesangssolisten und Orchester eine Menge: Sinn für den dramatischen Atem der Partitur, Ausdruckskraft und ein facettenreiches Schattierungsvermögen bei Klangfarben und Dynamik. Seine Aufführung unter der Leitung der Villinger Kirchenmusikdirektorin Heike Hastedt im Franziskaner Konzerthaus war beeindruckend.
Mendelssohn hat das alttestamentliche Geschehen vertont, welches das Wirken des Propheten Elias beschreibt. Kernpunkt sind die Anstrengungen des Elias um den Glauben an den Einen Gott Israels gegen den eingedrungenen Baalskult.
Heike Hastedt bietet mit ihrem über 100 Sänger umfassenden Projektchor VS ein mächtiges Stimmpotenzial auf. Dazu hat sie mit der Sopranistin Susanne Bernhard, der Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu, dem Tenor Tilmann Unger und dem Bassbariton Georg Karl Golser ein qualitativ überzeugendes und stimmlich ausgewogenes Solistenensemble verpflichtet und sich wieder einmal die Württembergische Philharmonie Reutlingen als klangästhetisch sehr gut passenden und zuverlässigen Orchesterpartner geholt.
Dem Chor ist eine für Amateure enorme Aufgabe zugewiesen. In mehr als 20 Nummern sind seine stimmliche Flexibilität wie auch seine Disziplin gefordert. Der Projektchor VS kann sich als Volk mit all seiner Stimmgewalt empören, will in voller Erregung endlich Antworten des schweigenden Gottes Baal und hetzt tumultartig gegen den Propheten. Er versteht sich aber auch auf das "sanfte Sausen", in dem Gott der Herr naht, oder auf die rhythmisch markige Himmelfahrt des Elias. Eine packende Leistung, an einer Stelle filigran ergänzt durch einen Engelsgesang, den Mitglieder des Mädchenchors Rottweil und des Jungen Chors St. Ursula nach Einstudierung durch Andreas Puttkammer beisteuern.
Der Bassbariton Georg Karl Golser hat in der Rolle des Elias den mit Abstand umfangreichsten Solopart. Ruft er "Herr, erhöre mich!", strahlt dies glaubhaft Gottergebenheit und Demut aus; schreibt er dem Volk "Gott ist ein rechter Richter" ins Stammbuch, wird unmissverständlich, dass er es mit seinen Mahnungen bedrohlich ernst meint.
Susanne Bernhard setzt ihren klaren und höhenfesten Sopran höchst wandlungsfähig für ein ganzes Spektrum an Emotionen ein: Als Witwe nimmt ihre Not um den Tod ihres Sohnes und ihre Verzweiflung fast schon furiose Züge an, während sie in der Rolle als Knabe zart den Ton ratloser Unschuld trifft.
Über einen farblich weit timbrierten Mezzo verfügt Ann-Katrin Naidu. Als Königin zieht sie alle Register ihrer dramatischen Gestaltungskraft; als Engel, der Elias an mehr stilles Gottvertrauen gemahnt, strahlt sie hingegen große Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Der Tenor Tilmann Unger, zugleich frommer Obadjah und götzendienerischer Ahab, überzeugt durch seine stimmliche Klarheit und Kraft, die er allerdings als besonnener Ratgeber auch zu zügeln versteht.
Heike Hastedt, Dirigentin mit musikalischer Konsequenz und souveräner Übersicht, hat erneut Außergewöhnliches geschafft. Der starke Applaus aus dem ausverkauften Franziskaner ist mehr als verdient.

SÜDWEST PRESSE, die Neckarquelle, 14.10.2014



SCHWARZWÄLDER BOTE, 13.10.2014

Es zählt zu den großen und bedeutungsvollen Oratorien: Felix Mendelssohn-Bartholdys "Elias". Nach mehr als zehn Jahren wählte Kirchenmusikdirektorin Heike Hastedt das berühmte Werk wieder aus.
Was im Villinger Franziskaner geboten wurde, war ein überwältigendes, elementares Erlebnis. Die Interpretation rüttelte an den Säulen der Seele. Traumhaft glitt die Geschichte eines der schillerndsten Figuren des Alten Testaments am Ohr des Zuhörers vorüber und hinterließ Eindrücke, die in Worte kaum zu kleiden sind.
Das Werk schildert in zwei Teilen einen Menschen, der sich total für den einen Gott Israels einsetzte. Ein Gott, der auch für die Christen zentrale Bedeutung hat und sich nicht nur in den mosaischen ­Gesetzen manifestiert.
Das Oratorium entwirft das Bild eines Sehers und Predigers, eines Wundertäters und Helden, eines Menschen am Ende seiner Kräfte und einen triumphalen Überwinder. Diese Attribute wurden verinnerlicht durch alle Beteiligten in großem Nuancenreichtum umgesetzt, ergänzt durch die äußere Handlung und Schilderung von Naturgewalten. Die Wirkung war enorm, ging unter die Haut und verlangte Bewunderung ab. Diese galt vor allem der Dirigentin, aber in keinem geringeren Maße den Solisten, dem Orchester und vor allem dem Projektchor, dessen Leistung an Präsenz, kompaktem Gesang und gerundeter Ausdruckskraft bei qualitätsvollem Stimmeinsatz abzulesen war.
Durchgängig war die Ausdrucksstärke von "Hilf, Herr" bis zum Schlusschor. Bewegend war die Dramatik bei "Aber der Herr sieht es nicht", die flehenden Rufe "Baal, erhöre uns", der gelöste Dank in Nummer 20 mit seinen expressiven Regenschauern, die differenzierten Gefühlsstimmungen bei "Fürchte dich nicht" oder die unbarmherzigen Todesforderungen bei "So ziehet hin".
Einen herzberührenden Effekt erzielten die jungen Damen des Mädchen- Chors Rottweil und des Jungen Chors St. Ursula mit dem "Fernchor" des Engel-Terzetts "Hebe deine Augen auf".
Eine gute Auswahl war bei den Solisten getroffen, so die Sopranistin Susanne Bernhard, die eine Witwe und einen Knaben vertrat. Mit ihrer intensiven Stimme deckte sie das Gefühlsspektrum von flehend, wehmütig bis hin zu fordernd und bebend vor Angst um den Tod ihres Sohnes. Gelungen war vor allem das Duett mit Elias. Den Alt-Part übernahm die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu. Ihre klare Formulierung und der sensitive Ausdruck waren besonders bei der Arie "Sei stille dem Herrn" zu spüren, wobei sie der Seele schmeichelte. Mit teils opernhaftem, strahlendem Tenor verlieh Tilmann Unger dem Propheten Obadjah und König Ahab Gestalt.
Die solistische Hauptarbeit lag bei Georg Karl Golser. Der Bassbariton beherrscht das Metier, legte viel Kraft in seine zu hohen Lagen tendierende Stimme, hatte aber teils mit der Lautstärke des Orchesters zu kämpfen. Überzeugend war seine Eingangsarie "So wahr der Herr", mit der das ganze Werk steht oder fällt. Zu einer gekonnten "Szene" gestaltete er das Duett mit der Witwe, und ebenso gelang der dramatische Hader mit dem Volk (Nr. 10) oder die Auseinandersetzung mit der Königin (Nr. 23). Bewundernswert war die Arie "Herr, Gott Abrahams" und Tiefgang war bei "Es ist genug" (Nr. 26) zu spüren.
Heike Hastedt, die das Heft fest in der Hand hatte, konnte wieder auf die Württembergische Philharmonie Reutlingen zählen, bei der vor allem Holz- und Blechbläser gefielen.
Siegfried Kouba, Schwarzwälder Bote


SCHWARZWÄLDER BOTE, 9.10.2014

Villingen-Schwenningen Projektchor VS erzählt Elias
VS-Villingen. Der Projektchor VS unter der Leitung von Heike Hastedt widmet sich seinem sechsten großen Projekt.
Gemeinsam mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und einigen namhaften Solisten führt der Chor am Sonntag, 12. Oktober, 17 Uhr, im Franziskaner-Konzerthaus in Villingen das Oratorium "Elias" von Felix Medelssohn Bartholdy auf.
"Elias" ist ein zweigeteiltes Stück, das sich inhaltlich mit dem Kampf des Propheten gegen die im Land vorherrschende Vielgötterei, den Baalskult, beschäftigt. Elias versucht mit aller Macht, das Volk von der Existenz eines einzigen Gottes, nämlich Jahwe, zu überzeugen, scheitert aber und wird in die Wüste gejagt. Aus einer dortigen Begegnung mit Gott schöpft er jedoch neuen Mut und zieht abermals in den Kampf gegen die Götterverehrer.
Schlussendlich wird er mit einem in Flammen stehenden Wagen gen Himmel geholt, mit der Ankündigung, dass der kommende Messias Elias' Wirken fortführen wird.
Felix Mendelssohn Bartholdy gilt als einer der bedeutendsten Musiker und Komponisten der Romantik. Er war außerdem der weltweit erste Dirigent und gründete die erste deutsche Musikhochschule.
Das Oratorium "Elias" wurde im August 1846 in Hamburg uraufgeführt und zählt bis heute zu Mendelssohn Bartholdys erfolgreichsten Werken. Zur Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 wurde es jedoch, zusammen mit sämtlichen anderen Arbeiten des Künstlers, aus antisemitistischen Gründen mit einem offiziellen Aufführungsverbot belegt, weshalb es sich in der Nachkriegszeit nur zögerlich wieder im Konzertgeschehen etablierte. Heutzutage erfreut sich das Stück vor allem dank seiner packend dramatischen Szenengestaltung und den mächtigen Chorklängen wieder großer Beliebtheit.
Einen wesentlichen Anteil bei dem jetzigen Konzert haben außerdem vier sehr erfolgreiche, renommierte Solisten: Sopranistin Susanne Bernhard arbeitete beispielsweise schon mit zahlreichen internationalen Spitzenorchestern zusammen. Ebenfalls sowohl in Deutschland als auch international gefragt sind Mezzo-Sopranistin Ann-Katrin Naidu, Tenor Tilmann Unger und Bassbariton Karl Georg Golser.
Karten gibt es im Vorverkauf für 29, 24 und 19 Euro (ermäßigt 50 Prozent) beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof), außerdem an allen Vorverkaufsstellen von Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg. Telefon: 07721/82 25 25, E-Mail: tickets@villingen-schwenningen.de und Internet: www.villingen-schwenningen.de.


SÜDKURIER 11.10.2014

Villingen-Schwenningen Oratorium von biblischer Größe
Villingen-Schwenningen - Der Projektchor VS unter der Leitung von Heike Hastedt widmet sich seinem sechsten großen Projekt: gemeinsam mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und einigen namhaften Solisten führt der Chor am Sonntag, 12. Oktober, um 17 Uhr im Franziskaner Konzerthaus das Oratorium "Elias" von Felix Medelssohn Bartholdy auf. Elias ist ein zweigeteiltes Stück, das sich inhaltlich mit dem Kampf des Propheten gegen die im Land vorherrschende Vielgötterei, den Baalskult, beschäftigt.
Elias versucht mit aller Macht, das Volk von der Existenz eines einzigen Gottes, nämlich Jahwe, zu überzeugen, scheitert aber und wird in die Wüste gejagt. Aus einer dortigen Begegnung mit Gott schöpft er jedoch neuen Mut und zieht abermals in den Kampf gegen die Götterverehrer. Schlussendlich wird er mit einem in Flammen stehenden Wagen gen Himmel geholt, mit der Ankündigung, dass der kommende Messias Elias' Wirken fortführen wird.
Felix Mendelssohn Bartholdy gilt als einer der bedeutendsten Musiker und Komponisten der Romantik. Er war außerdem der weltweit erste Dirigent und gründete die erste deutsche Musikhochschule. Das Oratorium "Elias" wurde im August 1846 in Hamburg uraufgeführt und zählt bis heute zu Mendelssohn Bartholdys erfolgreichsten Werken. Zur Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 wurde es jedoch, zusammen mit sämtlichen anderen Arbeiten des Künstlers, aus antisemitistischen Gründen mit einem offiziellen Aufführungsverbot belegt, weshalb es sich in der Nachkriegszeit nur zögerlich wieder im Konzertgeschehen etablierte.
Heutzutage erfreut sich das Stück vor allem dank seiner packend dramatischen Szenengestaltung und den mächtigen Chorklängen wieder großer Beliebtheit. Einen wesentlichen Anteil bei dem jetzigen Konzert haben außerdem vier sehr erfolgreiche, renommierte Solisten: Sopranistin Susanne Bernhard arbeitete beispielsweise schon mit zahlreichen internationalen Spitzenorchestern zusammen. Ebenfalls sowohl in Deutschland als auch international gefragt sind Mezzo-Sopranistin Ann-Katrin Naidu, Tenor Tilmann Unger und Bassbariton Karl Georg Golser.

SCHWARZWÄLDER BOTE, 6.10.2014

Der Projektchor VS bietet im Franziskaner das Oratorium "Elias".

Das Bild zeigt einen Teil der Mitwirkenden und Dirigentin Heike Hastedt (Mitte). Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote Von Siegfried Kouba Villingen_Schwenningen.
Das Oratorium "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy führt der "Projektchor VS" am Sonntag, 12. Oktober, 17 Uhr, im Franziskaner Konzerthaus auf. Daneben wirken unter Leitung von Kirchenmusikdirektorin Heike Hastedt die Solisten Susanne Bernhard (Sopran), Ann-Katrin Naidu (Alt), Tilman Unger (Tenor) und Georg Karl Golser (Bass) sowie die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit.
Derzeit wird noch fleißig geprobt, und die Beteiligten aus einem Umkreis von über 60 Kilometern müssen viel Freizeit investieren. So hat Matthias Loges alle Geschäftstermine nach den Chortreffen eingerichtet. Heike Hastedt vermittelte den alttestamentarischen Wert und erläuterte Historie und biblischen Hintergrund. Begleitet wird der Chor bei den Proben durch die junge Pianistin Dongni Cui.
Bis zu einer halben Stunde werden Stimmübungen gemacht. Zuhause sollen alle ihre Stimmen fit halten und Erlerntes nacharbeiten. Heike Hastedt wünscht klare Bildung der Vokale und präzise Artikulation der Konsonanten. Viel Feinarbeit wird bei expressiven Passagen des Oratoriums geleistet.
Im Gespräch mit der Sopranistin Susanne Goth, der Altistin Susanne Wolf, den Tenören Matthias Loges und Florian Haas und dem Bassisten Elko Baumgarten wird deutlich, auf was es den Beteiligten ankommt. Nach barocken Werken sollte wieder eine große romantische Komposition aufgeführt werden. In Zusammenwirken von Heike Hastedt und Kulturamtschef Andreas Dobmeier wurde der "Elias" ausgewählt.
Mitmachen sollten Sängerinnen und Sänger mit gewisser Erfahrung. So ist der rund 100-köpfige Chor ein gesunder Mix aus verschiedenen Konfessionen, Menschen, die keiner Religionsgemeinschaft zugehören, erfahrenen Sängern, Newcomern und dem Nachwuchs des "a tempo Jugendchor", Junger Chor St. Ursula und Mädchenchor Rottweil (Einstudierung Andreas Puttkammer).
Inhalt des Werkes ist Leben und Wirken des Propheten, der im neunten Jahrhundert v. Chr. den Dienst an Gott Baal bekämpfte und sich für die alleinige Verehrung des israelischen Volksgottes Jahwe einsetzte. Elijah, dessen Himmelfahrt belegt ist, war eine bedeutungsvolle Figur und wird heute noch im Judentum als möglichem Messias erwartet. Beim Pessachfest gilt ihm der fünfte gefüllte Weinbecher, der nicht geleert wird.
Die plastische Gestalt hat Mendelssohn Barthold in ausdrucksvolle Musik gekleidet. Genau das ist es, was Sängerinnen und Sänger berührt: Das große Chor-Werk ist ansprechend und gut zu hören. Es wird nie langweilig, alles ist abwechslungsreich, die Dramatik erinnert an Oper, das Geschehen peilt in beiden Teilen die Höhepunkte an. Viele Stimmungen und dramatische Szenen kommen zur Geltung. Not, Hunger, Urgewalten werden geschildert, wie menschliches Versagen und Hoffnung. Erfreut stellten die Akteure fest, dass Chorstellen eingebaut sind, die wegen ihres spontan-transparenten Ausdrucks den Turba-Chören J. S. Bachs verwandt sind. Eine der Beteiligten bekundete: "Für mich ist eine Probe wie ein Gottesdienst".

NÖN, Juli 2013, La Serva Padrona, Weitra



Kleine Zeitung, 5.7.2010, Krönungsmesse




NÖN Mai 2006, Krönungsmesse





NÖN, 4. Sept 2006, Krönungmesse





LA VOZ DE MICHOACAN, 15 DE MARZO DE 2005 / MEXICO






Wiener Zeitung, 8. August 2004




NÖN & http://kknf.pcnews.at, 10.September 2004


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